Le projet One More Library ne serait pas possible sans le soutien financier de nos annonceurs.
Pensez à nous soutenir en désactivant votre bloqueur de publicité.

Meister Zacharius

Deutsch
ID du livre: 510
Il est pas toujours possible de trouver une couverture pour le livre qui est publié édition. S'il vous plaît considérer cela seulement comme une image de référence ne sera pas toujours le titre exact utilisé dans l'édition publiée du livre.

Eine Winternacht

Die Stadt Genf liegt an der Westspitze des Sees, der nach ihr den gleichen Namen erhalten hat, und wird von der Rhone, wenn sie aus dem See heraustritt, in zwei besondere Stadttheile geschieden; der Fluß selbst theilt sich etwa in der Mitte der Stadt durch eine Insel in zwei Arme. Eine ähnliche topographische Beschaffenheit finden wir bei den großen Centren des Handels und der Industrie häufig, und erklären uns dies durch die Leichtigkeit des Transports, die durch die raschströmenden Flußarme ermöglicht wurde und bestimmend auf die ersten Ansiedler einwirkte. Nennt ja Pascal mit treffendem Wort diese Stromformationen: »Ces chemins qui marchent tout seuls.« Die Wege auf der Rhone können nicht nur »gehende«, sondern sogar »laufende« genannt werden.

Zu der Zeit, als sich auf der Insel, die wie eine holländische Galiote in der Mitte des Stroms vor Anker liegt, noch nicht so schöne, regelmäßige Bauten erhoben wie heutzutage, bot ihr wunderlicher Häusercomplex dem Auge einen reizvoll verworrenen Anblick. Die Bauten schienen über einander fortzuklettern, und hier und da waren sie, mit Rücksicht auf das beschränkte Territorium der Insel, auf Grundpfählen errichtet, die aus den schnellen Strömungen der Rhone emportauchten. Die dicken, längst von der Zeit und dem feuchten Element abgenutzten und geschwärzten Bohlen lugten in phantastischen, seltsam gestalteten Formen aus dem Wasser hervor wie ungeheure Krebsscheeren, der Strom schäumte und brauste düster grollend im Schatten seiner Last zwischen dem Walde von Grundpfählen dahin, und die zwischen den Bohlen aufgespannten Fischernetze bewegten sich im Lufthauch gleich kolossalen, gelblichen Spinngeweben hin und her, als ob sie den alten Eichenholzungen dieses Unterbaues zum Laubwerk dienen wollten.[...]

Jules Verne - Julio Verne - Жюль Верн - جول فيرن

Jules Verne · Deutsch

Contenu dans le Domaine Public

Sauf mention contraire expresse, tout le contenu publié sur ce site est dans le domaine public. Cela inclut les textes originaux, les traductions et les images utilisées sur les couvertures des livres. Vous pouvez partager et adapter ce matériel pour toute utilisation. Veuillez consulter la section À propos de pour plus d'informations.